Der Schulbetrieb

Der Schulbetrieb bietet zur Zeit ca. 50 Reitern die Möglichkeit ein- oder mehrmals in der Woche zu reiten. Dabei kann zwischen Dressur- und Springstunden gewählt werden. In den Reitstunden befinden sich sowohl Schul, als auch Privatpferde. Wir haben Ponys/Pferde für jedes Alter und auch jede Größe, jedoch sollte man mindestens 7 Jahre alt sein. Anfangs bekommt der Reitschüler Longenunterricht, bei dem er eine halbe Stunde Einzelunterricht bekommt. Entweder an der Longe, oder wenn man schon weiter ist auch ohne diese. Danach wird man in den Reitunterricht  übernommen. Dieser findet montags, dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags statt. Die Springstunden jedoch nur donnerstags. Die Reitstunden unterteilen sich zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen und dauern ungefähr 45 Minuten. Dazu gibt es eine extra Reitstunde nur für Erwachsene (Mittwochs abends). (Siehe Hallenbelegungsplan)

Vereinsfahrt Ponyhof Georgenbruch

Never change a winning team...?!

 

 

 

Bei unserem diesjährigen Reitertag konnte unser PM- Cup Team die Mannschaftsprüfung souverän gewinnen. Und das, obwohl sie nicht auf ihren gewohnten Ponys gestartet sind, mit denen sie Vizemeister der deutschen Schulpferdereiter wurden, sondern auf unseren "Ersatz"-Großpferden. Diesmal bestand die Mannschaft aus Antonia auf Condor, Nele auf Donna, Alina auf Cami (die Annika uns geliehen hatte-Danke!) und Sophia auf Lord. Ein schöner Anblick und auch diesen Vieren stand der Mannschaftslook in schwarz/ pink. Für den Gesamteindruck gab es eine 7,9! und auch sonst gab es für den Auftritt hohe 7er Noten :) Trotzdem bringt der Ritt auch etwas Trauriges mit sich... Sophia wird unser Team verlassen, da sie seltener den Schulbetrieb-Unterricht besucht und nur noch Springstunden bei uns bekommt. Dafür rückt unsere Nachwuchs- Rote- Zora Sophie nach. Sophie ist noch sehr jung und unerfahren, aber ein fleißiges Bienchen mit einem schönen Dressursitz, durch den sie schon so manche Schleifen gewinnen konnte. Sie konnte sich bei ihrer ersten Springprüfung auf unserem Reitertag platzieren und lernt schon fleißig Theorie, damit sie bei den restlichen drei Damen anschließen kann und auf dem gleichen Level mitreden kann ;-)

Es war eine tolle Zeit mit Sophia und wir hoffen, dass diese mit Sophie genau so weiter geht. Der Trainingsplan steht und so freuen wir uns auf die letzten drei Qualis in diesem Jahr, bei denen wir uns hoffentlich wieder für das Halbfinale qualifizieren können.

 

 

Das PM-Cup Finale

Was für ein Erlebnis, was für ein Wochenende, es ist kaum in Worte zu fassen und doch möchten wir gerne darüber berichten. Viel Organisationkram musste in den letzten Wochen erledigt werden. Wir haben oft geübt, zig Listen geschrieben, Whatsappgruppen erstellt und und und. Ja und dann war es soweit, das Wochenende in Sicht. Donnerstag fand das letzte Springtraining statt, danach die letzten Kisten gepackt, Sachen zusammen gelegt und im Kofferraum und Pferdeanhänger verstaut und anschließend noch das Packen und Besichtigen des Wohnwagens, der uns das Wochenende über begleitete. Freitag war es dann soweit, der Abreisetag. Am Morgen noch schnell die vier Stuten bewegt, damit sie sich vor der Reise noch ein wenig die Beine vertreten konnten. Danach wurden sie gewaschen und auf Hochglanz poliert und ab da wussten die vier schon Bescheid, dass ein Turnier ansteht. Noch einmal schnell nach Hause, frisch machen, Koffer und Taschen ins Auto und schon ging es wieder los zum Stall, wo schon die PM- Mannschaft und Helfer warteten. Die letzten Dinge wurden erledigt, Lederzeug poliert, die Pferde für die Fahrt bereit gemacht und dann wurde auch schon verladen. Die Reise ging los. 100km nach Hagen a.T.W. zum wunderschönen Turnier "Horses and Dreams" auf dem Hof Kasselmann. Gerade angekommen ging der Stress schon los. Ab ging es zur Meldestelle, um die Teilnehmerbändchen, Starterlisten und Infozettel abzuholen. Gleichzeitig mussten wir den Wohnwagen anmelden und rumfragen, wer uns denn nun aufs Gelände lassen würde. Aber die Helfer des Turniers waren alle sehr freundlich und wenige Minuten später stand unser schöner Wohnwagen zwischen den ganzen Pferdetansportern und LKW´s auf dem Turniergelände. Umgeben von porminenten Spring- und Dressurreitern fühlten wir uns sehr wohl ;-) Dann der Anruf dass unsere Pferde bereits angekommen waren. Also wieder ins Auto und schnell zum nahe gelegenen Hof Huster, der unsere vier Stuten und uns freundlich empfing und die Boxen schon vorbereitet hatte. Die vier Mädels hatten sich schnell eingelebt und fraßen in Ruhe, sodass wir beruhigt weiter zur Jugendherberge fahren konnten, in der die ganzen Fans und teilweise auch Helfer, Eltern und Hängerzieher geschlafen haben. Eingecheckt und eingerichtet und dann ging es für die Wohnwagencrew auch schon wieder zurück zum Hof Kasselmann. Der erste Rundgang über das ganze Turniergelände beeindruckte und es war recht praktisch, dass Lisa das Turnier bereits kannte und so auch wusste wo es lang ging. Nachdem es schon spät am Abend war und alle Prüfungen des Tages vorbei waren, gingen wir zum Wohnwagen und die Mädels lernten noch ein wenig Theorie bevor es dann ins Bett ging, damit alle fit für den Samstag waren. 

Denn der Samstag begann sehr früh. Wir waren zwar nicht die ersten auf den Beinen aber der Wecker klingelte früh und wir hatten wenig Schlaf. Einerseits die Wohnwagencrew, weil sie von der Turnierparty noch Ohrwürmer von "Herzbeben" und "Macarena" hatten, andererseits die Jugendherbergecrew, die ein paar Zimmer weiter eine Capelle hatte, die täglich fleißig auf ihren Instrumenten übte...

Nichtsdestotrotz mussten alle fit sein und so ging es zu den Pferden, die noch eingeflochten und geputzt wurden und dann zum Turniergelände gefahren wurden. Wir hatten die Möglichkeit am Morgen den Pferden die Prüfungshalle zu zeigen und diese nutzen wir auch. Ziemlich unbeeindruckt waren die vier Stuten Resa, Indy, Ribanna und Saxonia und so beendeten wir das erste Training auch schon nach nur 15 Minuten. Noch einmal am Hänger umgezogen, damit das Teamoutfit auch ja nicht vorher schmutzig wurde, wurde es dann ernst. Als erstes stand die Dressur auf dem Plan. Das Team Altlünen war als drittes von acht dran und wir bereiteten uns in der Abreitehalle vor. Alle waren bestens drauf und dann wurde es ernst. Die Aufgabe, von Marina vorgesprochen, begann und das Team gab ihr Bestes! Die Zuschauer aus Altlünen, darunter Trainer, Fans, Helfer und Eltern zitterten, filmten, drückten die Daumen und am Ende der Aufgabe brach ein lautes Getöse aus und die ersten Tränen flossen. Wow! So gut hatte es bisher in noch keinem Training geklappt. Die Grußaufstellung 1a synchron, die Abstände perfekt, die Übergänge gleichmäßig, die Hufschlagfiguren korrekt geritten und dazu noch die schönen Sitze unserer Reiterinnen. Nicht nur wir sahen dies so, auch die Richter lobten uns mit tollen Worten. Sie betonten auch, dass die Pferd- Reiter- Paare toll zusammen gestellt waren und vergaben für den Gesamteindruck die Note 8,6! Dazu gab es auch noch tolle Dressurnoten zwischen 8,7 und 7,7... wobei die 7,7 ein wirklich luxeriöses Streichergebnis war. Nachdem alle acht Mannschaften ihre Dressuraufgabe beendet hatten, lag das Team Altlünen mit deutlichem Vorsprung auf Platz 1. Damit hatten wir nie gerechnet. Daraufhin folgte das Springen. Unsere Haflinger gaben wieder ihr Bestes und hatten nur kleinere Fehler. Resa konnte leider von einem Sprung überhaupt nicht überzeugt werden und wir wissen immer noch nicht woran es wirklich gelegen hat, aber Pferde sind nun mal auch nur Tiere. Dadurch waren unsere Springnoten ein wenig gedrückt und wir verloren wertvolle Punkte, wobei man sich über eine 7,8 und 7,2 auch nicht beschweren darf. Als nächstes kam das Führen, welches aus dem Vormustern und der Bodenarbeit bestand. Es wurde pro Team ein Pferd- Reiter- Paar ausgelost und bei uns traf es Antonia mit Indy. Wer uns in den letzten Wochen verfolgt hatte, wusste, dass dies ein Schreckmoment für uns war und wir auch nicht genau wussten, was wir tun sollten. Wir wollten absolut kein Risiko eingehen, damit nicht wieder ein Unfall passieren würde. Antonia entschied sich, sich der Aufgabe zu stellen und meisterte die Aufgaben souverän. Leider gab es dafür nur eine 6,6, weil wir eben kein Risiko eingegangen sind, aber die Alternative wäre gewesen, dass wir den Teilwettbewerb ausgelassen hätte und ihn mit einer 0,0 beendet hätten. Also Hut ab Antonia für deinen Mut. Die Eltern rechneten fleißig, ob es noch für einen der vorderen Plätze reichen könnte, denn aktuell lagen wir auf dem 2. Platz. Mit einer perfekten Theorie und einer schlechten Theorie der gegnerischen Mannschaft, die auch aus Westfalen kam, hätte wir es noch auf den ersten Platz schaffen können. Und die Mädels gaben ein letztes Mal alles. Sie haben es geschafft, eine 10,0 in der Theorie, allerdings erreichte auch das andere Team aus Westfalen eine 9,0 und somit gewannen sie mit 0,6 Vorsprung und wir landeten auf dem 2. Platz. Wir waren kein bisschen traurig und freuten uns sehr über das, was wir geschafft hatte und womit wir niemals gerechnet hatten. Vor der Siegerehrung wurden wunderschöne Schleifen an die Köpfe der Pferde gesteckt, außerdem gab es für die ersten drei Plätze Paradeabschwitzdecken, die unseren vier Stuten toll standen. Und dann ging es ins große Springstadion. Eine sehr beeindruckende Kulisse, die unserer lieben Resa große Nervosität zu schaffen machte. Alina versuchte sie zu beruhigen und so wurden die Glückwünsche der Richter und von Ruth Klimke verteilt. Danach gab es noch eine tolle Ehrenrunde mit großem Applaus des Publikums. Anschließend brachten wir die Pferde wieder zurück zum Hof Huster, wo schon ein leckeres Abendbrot in ihren Trögen wartete. Das hatten sie sich wirklich verdient. Am Abend gab es dann noch auf dem Turniergelände ein Showprogram "The Magic of Arabia" passend zum Partnerland Jordanien des Turniers. Mit Gesang, Tanz, Araberpferden und Kamelrennen begann ein toller Abend. Darauf folgte noch das Barrierespringen, das wir uns gemeinsam ansahen. Danach vielen wir wie Steine in unsere Betten und schliefen fest bis zum nächsten Morgen. 

Am Sonntag ging es dann am Morgen zu unseren Pferden. Chillprogramm mit Halfterlonge, Spaziergang und grasen lassen standen auf dem Programm. Dann trafen wir uns wieder mit der Jugendherbergecrew auf dem Turniergelände und genossen einen tollen Sonntag und guckten uns die Spring- und Dressurprüfungen der "Großen" an. Manche shoppten sich durch die Ausstellerzelte, andere saßen am Abreiteplatz und guckten interessiert den Vorbereitungen der Reiter zu und wiederum weitere guckten sich die Springprüfungen inklusive Stechen an. Wir konnten tolle Eindrücke gewinnen und fuhren dann gemeinsam am Nachmittag zu unseren Pferden. Schnell auf den Hänger geladen ging es wieder nach Altlünen. Unsere Pferde waren froh, als sie endlich wieder Zuhause waren und wir sind unglaublich stolz darauf, wie sie das Wochenende gemeistert haben. 

Außerdem möchten wir uns bei den vielen Helfern bedanken. Ihr habt bis zum Schluss alles gegeben, hattet super Laune, habt toll mitgefiebert, schöne Plakate gebastelt und wart immer zur Stelle, wenn etwas geholt oder erledigt werden musste. Danke, auf euch ist Verlass!

Zudem ein großes Danke an die Eltern der Kinder, die das ermöglicht haben. Ein Pferdewochenende ist nicht nach dem Geschmack von Jedermann und trotzdem haben alle mitgezogen und waren immer zur Stelle, wenn Fahrten erledigt, Ergebnisse mitgeschrieben, Muffins gebacken und geholfen werden musste. Außerdem an Anja, Christian und Opa Behr für das Ziehen unserer Pferde.

Dieses Wochenende hat allen große Freude bereitet und wird uns mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben! :-)

Wir sind im Finale!!!

4. März 2018, Halbfinale PM- Cup, was für ein Tag:

Ziemlich entspannt war es, sich morgens am Stall zu treffen und einfach loszufahren ohne in der Frühe Pferde zu füttern, zu misten und einzuflechten. Die Taschen gepackt, evtl. mit zu viel Essen und zu dicken Jacken, denn der Frühling zeigte sich und die Reise nach Freckenhorst ging los. Pünktlich angekommen stellte es sich als gar nicht so leicht heraus die Meldestelle zu finden, da alle Ausschilderungen in verschiedene Richtungen zeigten. Doch diese erste Hürde meisterten wir und es konnte los gehen. Wir bekamen einen Umschlag in dem sowohl Ablauf, Parcoursskizze und auch die Pferdeaufteilung enthalten waren. Nächste Hürde: Der Parcours auf dem Blatt und der, der in der Halle stand, waren nicht identisch... Also begannen wir schon im Zeitverzug, da die Halle noch einmal umgebaut werden musste. Doch dann ging es los und die ersten Springpferde wurden vorgeritten. Wir bekamen die Springpferde aus Gruppe 3, von denen drei recht sicher und einfach zu reiten aussahen aber das vierte einfach nicht wollte. Zwei Mal wurde es ausgetauscht bis dann die finale Pferdegruppe für uns fest stand. Die vier Altlüner Reiterinnen Alina, Antonia, Nele und Sophia einigten sich mit ihren Trainern schnell, wer welches Pferd reiten sollte und so hatten sie schon in der Abreitehalle ganze 8 Minuten Zeit ihr Pferd im Trab und Galopp kennen zu lernen. Nele mit Power und Sophia auf Clemens waren die eher ruhigeren Gemüter, um die man sich keine Sorgen machen musste. Antonias Pferd Chembalo war etwas stark, machte seinen Job aber prima und Alina, die das immer wieder ersetzte Pferd bekam, es hieß Caruso, forderte ihr ganzes Können, da er sehr übermotiviert war. Er zeigte einen schönen Tanz, konnte kaum still stehen und nachdem alle vier Reiterinnen zwei Probesprünge machen durften, ließen wir Caruso und Alina beginnen, damit Alina diese schwierige Aufgabe hinter sich gebracht hatte. Die beiden sprangen fantastisch und Caruso zeigte, dass er ein richtig gehfreudiges Springpferd ist. Dies wurde mit Traumnoten von 7,8 für den leichten Sitz und 8,2 für das Springen belohnt. Danach machten auch die anderen drei Reiterinnen einen tollen und sicheren Job, mit Noten zwischen 7,1 und 8,0. Damit hatten wir gut vorgelegt und lagen nach dem Springen auf Platz 4. 

Nach dem Springen merkten die Mädels, dass es ein guter Tag ist und die Finalluft schon ein wenig zu schnuppern war. Der Ehrgeiz war gepackt und sie wollten die weiteren Prüfungen bestens abschließen. Es folgte die Theorieprüfung, für die sie fleißig gelernt hatten und doch konnten sie nicht alle Fragen korrekt beantworten. Somit gab es "nur" eine 8,0 und eine kleine Enttäuschung war den Mädchen anzusehen, doch es war klar, dass die Fragen im Halbfinale mit Sicherheit nicht einfacher wurden, als in der Quali...

Weiter ging es mit der Dressur. Auch dabei wurden wieder die Pferdegrupen vorgeritten und Herr Schulze Niehues erläuterte ein paar wichtige Infos zu den Pferden. Wir bekamen wieder Gruppe 3 und dann der nächste kleine Schock, als zwei kleine Ponys in die Halle kamen und zwei Pferde und dazu noch gesagt wurde, dass sich der Verein 2 Ponys und 2 Pferde gewünscht hätte. Das muss eine Verwechslung gewesen sein und genau so sah es auch ein anderer Verein, sodass wir wieder Pferde getauscht haben und 4 Großpferde bekamen, bei denen wir dann allein vom Aussehen entscheiden mussten, wer denn nun wen reiten soll. Gesagt, getan saßen die Mädels auf Flum, Grosso, Pikachu und Charisma und hatten wieder 8 Minuten Zeit ihre Pferde kennen zulernen bevor in der Prüfungshalle die Aufgabe geritten wurde. Antonia hatte mit dem schwungvollen Flum eine große Aufgabe und strengte sich besonders an, was mit einer 8,0 belohnt wurde. Auch die anderen 3 zeigten tolle Ritte, saßen sehr ordentlich im Sattel und wirkten fein auf die Pferde ein. Das beeindruckte die Richter und so gab es wieder weitere hohe Noten. Da die Dressurnoten dreifach zählten konnte der Vereins sich nach der Dressur auf den 2. Platz vorarbeiten und man konnte den Eltern die Schweißperlen auf der Stirn ansehen. So dachten sie doch noch am Morgen, dass nach diesem Sonntag endlich Ruhe sei und nicht daran, dass es Ende April Richtung Hagen geht... Zuletzt stand noch das Führen auf den Plan. Es beinhaltet das Vormustern, die Dreiecksbahn und Bodenarbeit und musste nur von einem ausgelosten Teammitglied durchgeführt werden. Wieder erwischte es Nele, aber mit Mut vom Team Zassenhaus, welches schon den Finaleinzug beim ersten Halbfinale schaffte, dass für uns nichts mehr schief gehen kann, weil wir einen guten Vorsprung hatten, löste Nele diese Aufgabe ganz in Ruhe und bekam auch ein liebes Pferd dafür. Die Noten davon wurden nicht verraten, damit es in der Siegerehrung doch ein bisschen spannend blieb. Ja und dann fand auch schon, nach einem langen Tag, die Siegerehrung statt. Handy und Kamera wurden gezückt und nach vielen Danksagungen ging es dann zur Platzierung. Lange mussten wir warten, denn es wurde mit dem letzten Platz begonnen. Doch als dann das vorletzte Team aufgerufen wurde und nur noch Altlünen in der Bahn stand, war die Freude sehr groß. Die vier Reiterinnen und ihre Teamführerin lagen sich in den Armen, die Eltern freuten sich mit, denn alle wussten- Finale, wir sind dabei! Wer hätte das für möglich gehalten?! Nachdem wir im letzten Herbst recht spontan entschieden hatten eine Quali, die letzte im gesamten Jahr, zu gehen, uns dort direkt fürs Halbfinale qualifizierten und es im Halbfinale ebenso spitzenmäßig lief, sodass wir nun im Finale stehen. Jetzt gehen die Planungen erst richtig los: Unterkunft und Fahrten organisieren, Helfer suchen, trainieren, trainieren, trainieren, Packlisten schreiben und Vieles mehr. Aber wir freuen uns und wir glauben auch, dass wir mittlerweile die Eltern ein wenig angesteckt haben und diese sich auch aufs letzte Wochenende im April freuen, wenn wir dann auf dem großen internationalen Turnier "Horses and Dreams" unseren Auftritt haben.

 

Nachtrag zum vergangenen Wochenende:

 

Danke!

…an die vier  Reiterinnen – für euer fleißiges Üben, den Ehrgeiz, die Leidenschaft und dass ihr trotzdem den Spaß nicht vergesst

…an Marina und Lisa für jede Trainingseinheit und die Organisation- Zu jeder Zeit steht ihr hinter diesem Projekt und gebt alles dafür

…an die tollen Eltern, die ihre Kinder super unterstützen und für das Finale ein ganzes Wochenende opfern

… an die vielen Helfer des Vereins, die bei der Quali und beim Halbfinale dabei waren- im Finale werden es noch mehr, ihr seid spitze

…an unsere tollen Schulpferde- ohne euch hätten wir es nicht einmal ins Halbfinale geschafft

… an die Dressur und Springreitlehrer der Mädels, die beim Üben auch mitgeholfen haben

…an die vielen Daumendrücker und Glückwünsche- schön, dass ihr an uns gedacht habt

…an die Hängerzieher- damit die Pferde überhaupt vor Ort ankommen

…an die Ausrichter der Turniere, die Bereitstellung der Pferde im Halbfinale durch den Hof Schulze Niehues  und die Sponsoren des PM - Cups

 

… an das gesamte Team – keiner kann sich so schön über den Finaleinzug freuen, wie ihr J

Einzug in das Halbfinale des PM- Schulpferdecups

Nach wochenlangem Training war es am Sonntag 3.12.17 so weit. Der PM Schulpferde- Cup in Münster stand auf dem Plan. Den ganzen November hatten die vier Reiterinnen Antonia Lux, Sophia Flechtner, Nele Janning und Alina Preuschoff mit ihren Trainerinnen Marina Wiese, Susanne Aumann und Lisa Goschke dafür geübt. Einmal wöchentlich Springen und Dressur, dazu noch Theorie, Bodenarbeit, Dreiecksbahn und Springen über „außergewöhnliche Dinge“. Viele Gedanken hatten sie sich über ihr Outfit gemacht, denn es wurde eine Extranote für den Gesamteindruck vergeben. Eine Woche vorher ein kurzer Schock, als der Zeitplan veröffentlicht wurde und eine kurze Nacht, harte Gegner, Nervosität und Schnee versprach. Die letzten Trainings verliefen super, wir hatten alles organsiert und so ging es motiviert und gut vorbereitet  am Sonntagmorgen sehr früh los zur westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster. Mit im Gepäck die vier Reiter+ Trainer, viele Helfer, Eltern, Interessierte und natürlich die Pferde Resa, Ribanna, Saxonia und Annie.

In Münster angekommen wurde nach der Begrüßung und der Demonstration des Springparcours die beiden Springpferde Saxonia und Resa fertig gemacht. Den Anfang machte Antonia, die Resa etwas überzeugen musste, dass man auch über fremde Dinge, wie einen Baumstamm, springen kann. Danach zeigten Nele auf Saxonia, Alina auf Resa und Sophia auf Saxonia saubere Runden und sahnten alle 7er Noten ab. Damit war schon einmal ein guter Grundstein gelegt. Danach folgte die Theorieprüfung, die in Form eines Tests abgefragt wurde. Blitzschnell mussten die vier Pferde für die Dressurprüfung gesattelt und bandagiert werden, doch dank der vielen Helfer verlief dies problemlos. Nachdem Ribanna nun über ein Jahr nicht auswärts auf Turnier mit lief, war sie anfangs doch noch ziemlich nervös, doch ihre drei Stallkolleginnen strahlten eine völlige Ruhe aus, die sich auf sie übertrug. Schon ging es in die Prüfungshalle, in der alle wirklich glänzen konnten. Die Richterinnen verwiesen nur auf Kleinigkeiten, die es zu verbessern gilt und lobte die gut sitzenden Reiterinnen, die korrekte und synchrone Hufschlagfiguren zeigten, die auch noch die Note des Gesamteindrucks unterstützen. Auch dort gelang es den Reiterinnen nur gute 7er Noten zu bekommen und so rutschten wir einen Platz weiter nach oben in der Rangierung. Zuletzt musste Annie noch auf der Dreiecksbahn und in der Bodenarbeit vorgeführt werden. Dies musste, nach dem Losen der Richterinnen, Nele übernehmen. Annie fühlte sich etwas unwohl, dass sie nun ohne ihre drei Pferdefreundinnen in der großen Halle die Übungen zeigen musste, aber Nele meisterte dies souverän. Die Spannung stieg, die Noten wurden zusammen gerechnet und das ganze Team hoffte auf den Einzug ins Halbfinale, welches nur die zwei besten Teams erreichen würden. Erst in der Siegerehrung wurde uns klar, wir haben es geschafft! Der Reit- und Fahrverein Altlünen hat durch die durchweg konstanten Leistungen das Halbfinale erreicht.

 

Es war eine tolle Erfahrung und wir möchten allen Pferden, Helfern, Hängerfahrern, Eltern, Reitern und Trainern danken, dass sie so viel Zeit investiert haben. Wir hätten es niemals gedacht, dass wir es ins Halbfinale schaffen und umso mehr freuen wir uns Anfang nächsten Jahres dort erneut anzugreifen. 

RV Altlünen blickt auf einen erfolgreichen Reitertag zurück

 

Bei sonnigem Wetter fanden vergangenen Sonntag fast 90 Pferde den Weg zur Anlage im Geistwinkel in Altlünen. Der Reitverein verzeichnete 165 Starts in den 13 ausgeschriebenen Prüfungen. „Das ist neuer Rekord und wir bedanken uns bei den vielen fleißigen Helfern, die uns unterstützt haben“, so Marina Wiese (Sportwartin). Über 10 Stunden liefen unter den Augen des Richters Andreas Könning aus Nottuln die Prüfungen. Die Schulpferdereiter des gastgebenden Vereins verbuchten viele Erfolge:

In der E- Dressur konnten Alina Preuschoff auf Cameryn den 4. Platz mit einer Wertnote von 7,1 erreichen.

Sieg für Hella Zabel auf Schulpony Saxonia im Dressurreiterwettbewerb (WN 7,2).

Außerdem belegte Lea Hartkopf auf Indy mit einer 6,9 den vierten Platz und Katharina Fiedler auf Joop und Louis Strathmann auf Hello Glory mit denselben Noten (6,7) Platz 5. im Dressurreiterwettbewerb. Die Mannschaft des Vereins musste sich knapp geschlagen geben, aber Alina Preuschoff auf Annie, Nele Janning auf Condor, Sophia Flechtner auf Lord und Hella Zabel auf Saxonia gaben sich auch mit einem zweiten Platz zufrieden.

Im Wettbewerb Schritt- Trab- Galopp für Schulpferde konnten alle Reiterinnen und Reiter des Vereins glänzen. Die jeweiligen Abteilungen gewannen Shanti Napierala auf Bijou, Leandra Siebert auf Saxonia und Justine Rosenthal auf Resa. Außerdem waren Denise Diers, Lea Stainer, Antonia Vocke, Neele Mikosch, Lara Proksch, Lena Sielenkemper, Kathleen Neumann, Lena Vocke, Katharina Korthoff, Gina Jonczyk und Hailee Ilija mit hohen Wertnoten platziert.

Siege für Nicola Licastro und Lotta Wiggers auf Saxonia und Ribanna (WN 7,8 und 7,4) in der Prüfung Schritt- Trab.

Außerdem konnte Leonie Wagner auf Bijou den zweiten Platz mit einer Wertnote von 7,5 erzielen in der Schritt-Trab Prüfung. Auch die Vereinsreiterinnen Leni Merg, Julia Gaedtke, Mia Glaubitt und Lena Fleige konnten sich platzieren.

Nachwuchsreiterinnen Lilly Dettmann auf Ribanna und Marlene Dieck auf Hello Glory konnten die Führzügelabteilungen für sich entscheiden.

Zudem wurden Lilly Strube, Liselotte Kräutlein, Emily Wagner, Noemi Hübel, Celina Möllmann, Emily Behr und Lisa Mihelcic in der Führzügelprüfung platziert.

 

Auch in den Springprüfungen waren die Reiterinnen des Vereins vertreten. Nele Weber konnte auf Resa in der Springreiterprüfung den vierten Platz mit der Wertnote 7,3 erreichen. Im E- Springen wurde Nele Janning auf Saxonia vierte mit 6,9 und Antonia Lux auf Joop sechste mit einer 6,8. Zuletzt konnte Alina Preuschoff in ihrem ersten A- Springen den zweiten Platz auf Cameryn erzielen.

Sommerferien 2015 am Reitverein Altlünen!

In diesem Jahr überraschte der Reitverein Altlünen mit einem bunten Programm für die Sommerferien. Für Groß und Klein, Anfänger und Fortgeschrittene war etwas mit Angebot. Die meisten Kurse waren schnell ausgebucht. Bei großem Interesse wurden noch zusätzlich weitere Termine vereinbart. Vom Longieren, Springen für Anfänger, Bodenarbeit, Halsringreiten, Stangenstunde, Videoanalyse, Volti für Reiter bis hin zu einem spannenden Indianertag war alles dabei. Auch Vereinsfremde waren herzlich willkommen! Aufgrund der großen Nachfrage werden einzelne Kurse auch außerhalb der Ferien stattfinden. Es lohnt sich deshalb immer mal auf unserer Homepage unter Kursangebote nachzusehen ;-)

Halsringreiten:

Wie sage ich meinem Pferd ohne Zügel wohin ich will?

Auf diese Frage können die Teilnehmer des Kurses eine Antwort geben. Natürlich mit Gewicht und Schenkelhilfen! Dies sollte auch beim Reiten mit Zügel immer vorherrschen. Das Reiten mit Halsring macht nicht nur den Reitern und Pferden viel Spaß und bringt Abwechslung in den Trainingsplan, sondern fördert auch die Kommunikation mit dem Pferd und die zügelunabhängige Zügelführung.

Richtiges Fallen will gelernt sein!

 

Ein Falltraining schult Körperreaktion und die notwendigen Bewegungsabläufe.Vermittelt werden Sicherheit um im Falle eines Sturzes handlungsfähig zu sein. Dadurch wird das Verletzungsrisiko deutlich minimiert.

 

Auf dicken Matten in der Turnhalle des Gymnasiums Altlünen fand im Januar das Falltraining für Erwachsene unter der Leitung von Anke Schluckebier (Trampolin-Trainerin) statt. An einem separaten Termin übten Kinder und Jugendliche das Fallen mit System.

 

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder im Januar unsere Falltechnik verfeinern!

 

Die Montagstruppe mit den Schulpferden

Franka- Lord- Resa- Niklas- Herzchen- Saxonia- Ribanna- Joop- Bijou
Franka- Lord- Resa- Niklas- Herzchen- Saxonia- Ribanna- Joop- Bijou

Die Reiter durften voltigieren! Wir hatten einen riesen Spaß und danken Lisa Z., Kirsten, Kathi, Antonia und FRANKA!!!

Springstunden : ( Donnerstags ab 18.00)

Dressurstunde:

Montags: 15.30-18.30/20.00-21.00 Dienstags:15.30-18.30 Donnerstags: 15.30-16.30 Freitags: 16.00-17.30 Uhr Samstags: 9.30-11.30

Schnupperkurs Osterferien 2012

Wir hoffen, dass es allen Spaß gemacht hat und das wir bald einige Kinder in unseren Reit- bzw Longenstunden wieder sehen!;)

 

 



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Reit- und Fahrverein Altlünen e.V.
Im Geistwinkel 62
44534 Lünen

E-Mail:
ruf-altluenen@arcor.de
Internet:
reit-und-fahrverein-altluenen.jimdo.com/

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Martin Heiermann (1.Vorsitzender),
Nicole Germer- Werth (2.Vorsitzende),
Anja Lizan (Geschäftsführerin),

Marina Wiese (Sportwartin),
Claudia Bäumer (Abteilung Voltigieren),
Annika Dülfer (Abteilung Freizeitreiten)
Lisa Goschke, Kira Tok (Jugendwartin),
Martina Bier (Mitgliederverwaltung).

Registergericht: Amtsgericht Dortmund
Registernummer: VR 20327

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